Redaktion · Aktualisiert: September 2026

Redaktionsprinzipien

Wie hier gearbeitet wird — und was bewusst nicht steht.

1

Evidenzstufen werden getrennt

Nicht jede Studie sagt dasselbe. Auf jeder Wirkstoffseite wird deshalb kenntlich gemacht, worauf eine Aussage beruht:

StufeWas sie zeigt
HumanstudienWirkung beim Menschen unter kontrollierten Bedingungen
TierstudienHinweise auf einen Mechanismus, nicht auf Wirkung beim Menschen
Zell- und LaborstudienGrundlagenforschung, kein Beleg für Anwendbarkeit
AnwenderberichteEinzelerfahrungen ohne Kontrollgruppe, kein Beleg

Eine Wirkung, die nur im Tierversuch gezeigt wurde, wird hier nicht als Wirkung beim Menschen dargestellt. Bei mehreren Wirkstoffen auf dieser Seite ist die ehrliche Antwort, dass belastbare Humandaten schlicht fehlen — dann steht das auch so da.

2

Studienzahlen werden eingeordnet, nicht weitergereicht

Prozentangaben aus Studien sind selten so eindeutig, wie sie in Überschriften wirken. Wo es relevant ist, wird deshalb angegeben:

3

Keine Dosierungsempfehlungen

Diese Seite gibt keine Dosierungsempfehlungen. Wo Dosierungen vorkommen, stammen sie aus Studienbeschreibungen oder aus behördlich genehmigten Fachinformationen und sind als solche gekennzeichnet.

Die Rechenwerkzeuge auf dieser Seite rechnen ausschließlich um. Die Dosis ist dort immer eine Eingabe des Nutzers, niemals ein Vorschlag.

4

Keine Heilversprechen

Es werden keine Heilungs- oder Wirkversprechen formuliert. Die Darstellung folgt dem, was gezeigt wurde, nicht dem, was erhofft wird.

5

Rechtslage wird benannt

Bei jedem Wirkstoff steht, ob er in Deutschland zugelassen, verschreibungspflichtig oder gar nicht zugelassen ist. Wo ein Wirkstoff nur als sogenannte Forschungssubstanz gehandelt wird, wird das benannt — einschließlich der Risiken ungeprüfter Ware. Mehr dazu unter Rechtslage in Deutschland.

6

Keine Bezugsquellen

Es werden keine Anbieter, Shops oder Bezugsquellen genannt oder verlinkt. Auch nicht auf Nachfrage.

7

Quellen und Aktualität

Jede Wirkstoffseite nennt ihre Quellen. Bevorzugt werden Primärquellen: Fachpublikationen, Studienregister, behördliche Mitteilungen und Fachinformationen. Sekundärquellen werden als solche kenntlich gemacht.

Jede Seite trägt ein Aktualisierungsdatum. Bei Wirkstoffen in laufenden Zulassungsverfahren wird der Stand ausdrücklich datiert, weil er sich kurzfristig ändern kann.

8

Unabhängigkeit

Kein Shop, keine Affiliate-Links, keine bezahlten Beiträge, kein Herstellereinfluss. Siehe Über uns.